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Mutterschaftsgeld, Elterngeld und Elternzeit?

Arbeitnehmerinnen, die privat versichert sind erhalten als werdende Mütter vom Bundesversicherungsamt auf Antrag, nach §13 Abs. 2 (MuSchG) Mutterschaftsgeld in Höhe von 210,- Euro. Auskunft erteilt das Bundesversicherungsamt, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn. Der Antrag auf Mutterschaftsgeld kann auch online gestellt werden. Arbeitnehmerinnen, die als werdende Mütter in der GKV versichert sind erhalten nach §200 RVO während der Mutterschutzfristen (6 Wochen vor- und 8 Wochen nach der Entbindung) einen Tagessatz von höchstens 13 Euro. Die PKV gleicht diese Leistung mit einer Entbindungspauschale durch ein Vielfaches des versicherten Tagegeldes aus. Nähere Informationen zum Elterngeld und zur Elternzeit finden Sie auf der Seite vom Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend.

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Was bedeutet Pflicht zur Versicherung?

Seit dem 01. April 2007 besteht in Deutschland die allgemeine Pflicht zur Versicherung nach § 193 Abs. 3 VVG. Die Pflichtversicherung schreibt für Bürger mit Wohnsitz in Deutschland eine Krankenversicherung mit ambulanten und stationären Leistungen vor, zahnärztliche Leistungen werden nicht verlangt. Eine mögliche Selbstbeteiligung darf nicht höher als 5.000 Euro p.a. betragen. Wird eine Private Krankenvollversicherung ohne lückenlose Vorversicherung nach dem 01.01.2009 (Einführung des Basistarifs) beantragt, müssen nach § 193 Abs. 4 VVG, sämtliche Beiträge nachgezahlt werden. Die ersten 6 Beiträge in voller Höhe, für jeden weiteren Monat ein Sechstel des Beitrags.

Wie wird das Krankengeld für Angestellte berechnet?


In der gesetzlichen Krankenkasse erhalten freiwillig Versicherte Angestellte bei Arbeitsunfähigkeit nach 6 Wochen einen Tagessatz, in Höhe von maximal 94,50 Euro (2014). Nach 6 Wochen trägt der gesetzlich versicherte Arbeitnehmer im Krankheitsfall die Hälfte seiner Beiträge zu den Sozialversicherungen selbst, mit Ausnahme der Krankenkasse, die beitragsfrei bleibt. Damit entsteht in der GKV eine Einkommenslücke, die umso größer wird je höher der Verdienst war. Bei der PKV kann das Netto sowie der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe, und 80% des Höchstbeitrages zur Rentenversicherung mit einem Tagegeld abgesichert werden.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss zur PKV?

Feiwillig versicherte Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss, in Höhe von monatlich 279,23 Euro (2012) zu ihrer Krankenversicherung, wenn das freiwillig gewählte Versicherungsunternehmen die Voraussetzungen nach §257 Abs. 2a SGB V erfüllt. Alle im PKV-Verband vertretenen Unternehmen erfüllen diese Voraussetzungen.

Private Krankenversicherung und Arbeitslosigkeit?

Wer vor dem 55. Lebensjahr mindestens 5 Jahre in einer Privaten Krankenversicherung versichert war und Arbeitslos wird, kann mit einer Frist von 3 Monaten nach §8 Abs.1 Nr.1a SGB V, Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht bei einer beliebigen Krankenkasse stellen. Die Bundesagentur für Arbeit zahlt dann die Beiträge (Kranken- und Pflegepflichtversicherung) direkt an die PKV, in gleicher Höhe wie sie auch bei einer Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse angefallen wären.