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Risikoprüfung und Annahmerichtlinien

Bei der Privaten Krankenversicherung ist der Beitrag abhängig vom Eintrittsalter und eventuellen Vorerkrankungen sowie von der Körpergröße und dem Gewicht. Ideale Bedingungen sind ein guter Gesundheitszustand und ein frühes Eintrittsalter. Private Krankenversicherungen nehmen Personen ab Geburt bis zum 75. Lebensjahr auf. Je nach Gesellschaft kann eine Vorerkrankung anders eingeschätzt werden, deshalb kann es sinnvoll sein Voranfragen zu halten und Private Krankenversicherungen zu vergleichen, um damit die günstigste Kondition (im Fall eines Zuschlags) heraus zu filtern. Geprüft werden auch subjektive Risiken wie Bonität.

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Krank und arm? (Krankentagegeldversicherung)

Krankentagegeldversicherung: Wann die Versicherung nicht leisten muss. Wenn Sie Selbständig sind und im Krankheitsfall auf Ihre Krankentagegeldversicherung vertrauen, dann sollten Sie jetzt aufmerksam werden. Eine Standard Krankentagegeldversicherung für Selbständige sichert folgende Leistung: [(Gewinn - Steuer) * 0,75] / 365 = tatsächlich versichertes Krankentagegeld. Das bedeutet: Im Leistungsfall müssen Sie den Gewinn mittels BWA oder einer Gewinn- und Verlustrechnung nachweisen. Ist dieser kleiner als die versicherte Leistung, erhalten Sie weniger Verdienstausfall (Geld) als Sie versichert haben. Ist Ihr Gewinn null oder negativ, dann sind Sie krank und arm. Der Profi versichert den Selbständigen richtig nach dem Deckungsbetrag = (Fixkosten + Gewinn) und den Freiberufler (§18 Abs. 1.1 EStG) richtig nach dem Umsatz.

Der Basistarif der PKV

 

Seit dem die Gesundheitsreform im Januar 2009 vollständig in Kraft getreten ist, haben sich wesentliche Änderungen für die gesetzlichen Krankenkassen, als auch für die privaten Krankenversicherungen ergeben. Neu in der PKV ist ein Basistarif, der in Preis und Umfang mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar ist und einen Mindestschutz garantiert. Demnach dürfen die Beiträge für den Basistarif nicht den Höchstbeitrag der GKV übersteigen. Für bereits privat Versicherte ist dieser Tarif nicht zu empfehlen, wenn Beitragseinsparungen erforderlich werden. Bessere Alternativen sind, Tarifumstellungen oder nach dem 55. Lebensjahr in den Standardtarif der Rentner zu wechseln. Des Weiteren besteht seit Januar 2009 eine Aufnahmepflicht im Basistarif für Personen, die bisher keinen Krankenversicherungsschutz hatten. Diese dürfen sich nun wieder privat versichern, insofern sie zuletzt bei einer PKV versichert waren. Im Vergleich zu vorher, dürfen Private Krankenversicherungen diese Personen nicht mehr ablehnen.

Altersrückstellungen und Wechsel

Personen die bereits privat versichert sind und den Wechsel ihres Versicherungsunternehmens planen, sollten vorher bei ihrer Krankenversicherung die Summe ihrer Altersrückstellung abfragen. Für Verträge die ab dem 01.01.2009 bei Privaten Krankenversicherungen geschlossen wurden, gilt die portable Altersrückstellung als vereinbart. Bei Altverträgen bedeutet ein Wechsel der PKV den Totalverlust der Rückstellungen, daher ist ein Tarifwechsel innerhalb der bestehenden Versicherung oftmals die bessere Alternative, weil die Altersrückstellungen nach (§204 VVG) in den neuen Tarif übernommen werden müssen.

Außerordentliche Kündigung

Eine Private Krankenversicherung kann außerordentlich gekündigt werden, wenn der Versicherer den Beitrag erhöht. Die Frist läuft bis zum letzten Tag, bevor die Änderung wirksam wird. Fällt ein Angestellter unter die Versicherungspflichtgrenze, kommt jenes Ereignis einer außerordentlichen Kündigung gleich. In diesem Fall muss die Private Krankenversicherung die Kündigung bestätigen, sofern keine Befreiung von der Versicherungspflicht beantragt wird. Das gleiche gilt bei Abmeldung und Verzug ins Ausland.